Farbmischsysteme

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— Hope K.

Um zu verstehen, wie Farben zustande kommen muss man zuallerst die Lichtquelle näher beschreiben. Hier unterscheidet man in monochromatisch und heterochromatisch. Licht sind elektromagnetische Wellen, die unser Auge und die Kamera sehen können. Die Wellenlängen des sichtbaren Spektrums reichen von etwa 350 Nanometer (blau) bis 750 Nanometern (rot). Kürzere (Ultraviolett) und längere (Infrarot) Wellen sehen wir nicht.
Normales Sonnenlicht setzt sich nun aus allen Bereichen des sichtbaren Spektrums zusammen. Es ist heterochromatisch (hetero: verschieden / chroma: farbig). Das heißt, es sind alle Wellenlängen im normalen Sonnenlicht vertreten.

 

Additive Farbmischung

Additive Farbmischung

Trifft heterochromatisches Licht auf eine, z.B. rote Farbfolie, so filtert diese alle Wellenlängen aus dem Licht bis auf die rote Wellenlänge. Überlagert man nun einen so gefilterten roten Lichtstrahl mit einem anderen, grünen Lichtstrahl, so entsteht an der Wand ein gelber Lichtkegel. Diese Mischung der Lichtfarben nennt man additive Farbmischung.

Bei der additiven Farbmischungen bestehen die Primärfarben aus Rot, Grün und Blau. Die Sekundärfarben Cyan, Magenta und Gelb ergeben sich aus der Mischung zweier Primärfarben und sind die Komplementärfarben zur gegenüberliegenden Farbe. Die Überlagerung der drei Lichtfarben ergibt Weiß.

Subtraktive Farbmischung

Subtraktive Farbmischung

Fällt heterochromatisches Licht dagegen auf ein gedrucktes Farbpigment, so kommt der Farbeindruck anders zustande. Die sogenannte subtraktive Farbmischung basiert auf dem Prinzip der Remission. Sprich: Ein gedrucktes Farbpigment remittiert (reflektiert) nur die eigene Farbe und absorbiert die zwei anderen. 

Die Primärfarben der subtraktiven Farbmischung sind Cyan, Magenta und Gelb. Die Überlagerung der Primärfarben ergeben die jeweiligen Sekundärfarben Rot, Grün und Blau. Werden alle drei Primärfarben übereinander gelegt entsteht Schwarz.  

Soweit die Theorie.

Da jedoch in der Praxis beim Drucken durch Überlagerung kein echtes, tiefes Schwarz entsteht wird hier mit einer 4. Farbe Schwarz gearbeitet. Die meisten Drucker arbeiten heutzutage daher mit dem CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Key)-Prinzip. Die schwarze Farbe wird überall dort abgedruckt, wo die Überlagerung der drei Primärfarben CMY nicht ausreichend schwarz darstellt.


Mögliche Aufgaben:

Erklären Sie den Unterschied zwischen der Additiven und der Subtraktiven Farbmischung.