Freihandgrenze

Die Freihandgrenze beschreibt die Verschlusszeit, bis der man ohne Verwacklung aus der Hand fotografieren kann.

Je nach Fotograf und Haltung ist diese Unterschiedlich. Auch können moderne Kameratechniken wie der Bildstabilisator die Grenze deutlich beeinflussen.

Eine Faustregel besagt, die Verschlusszeit sollte für ein verwacklungsfreies Bild 1 / Brennweite entsprechen. Das bedeutet, mit einem 100 Millimeter Objektiv sollte die Belichtungszeit nicht weniger als 1 / 100 Sekunden betragen. 


Beispielaufgaben

Sie fotografieren für eine Zeitung die Präsentation eines neuen Löwen im Zoo. Dazu steht Ihnen eine Kleinbildkamera Canon 5D MK IV sowie ein Sigma 60-600mm f4,5-6,3 DG OS HSM zur Verfügung. Dummerweise haben Sie Ihr Stativ zuhause vergessen. Wie können Sie trotzdem scharfe Bilder des Löwen produzieren und welche Tricks helfen Ihnen dabei?