Kenngrößen von Objektiven

Hersteller benennen ihre Objektive oftmals nach einen bestimmten Muster. So sind natürlich Bajonett (Canon), Brennweite (24-105mm) und Blende (f4) notwendige Angaben. 

Desweiteren werden Bildstabilisator (IS, OS, VR) und Autofokusmotor (USM, HSM) beschrieben. Weiter gibt der Hersteller spezielle Linsen oder Elemente (Asp, ED, ELD) an. Ganze Serien wie Canons L-Serie werden ebenso im Namen verewigt. Auch die Eignung für Vollformat oder APS-C (Canon EF oder EF-S, Sigma DG oder DC) werden angegeben.

Mögliche Aufgabe:
Ihre Firma erhält den Auftrag, für eine Broschüre Reproarbeiten auszuführen. Es sollen mehrere alte Landkarten im Format 50 x 20cm reproduziert werden
Als Kamerasystem steht Ihnen folgendes zur Verfügung:

Kameratyp: Nikon D800 (Sensor-Größe 36 x 24mm)

Objektive
·        PC-E Nikkor 24 / 1:3,5 D ED
·        AF-S Nikkor DX VR 18-200mm 1:3,5-5,6 G IF-ED
·        AF-S DX Micro-Nikkor 40mm 1:2,8 G
·        AF-S Micro-Nikkor 60mm 1:2,8 G ED
·        AF-S VR Zoom-Nikkor 24-120mm 1:3,5-5,6 G IF-ED
·        AF-S 50mm 1:1,4
Wählen Sie ein geeignetes Objektiv aus und begründen Sie ihre Wahl.

Ausschlussverfahren
Nr. 1 fällt raus da Brennweite 24mm zu Tonnenförmiger Verzeichnis führen

Nr. 2 fällt raus, da Zoomobjektiv nicht die beste optische Qualität bietet die Möglichkeit in Repro braucht, auch ist das Objektiv für die Vollformatkamera nicht geeignet (erkennbar an DX)

Nr. 3 ist ebenfalls ein DX Objektiv

Nr. 5 fällt raus, da Zoomobjektiv nicht die optische Leistung einer Festbrennweite liefert

Bleiben also noch das 60mm Micro Nikkor und das 50mm f1.4

Grundsätzlich sind beide Objektive möglich, das Micro Nikkor hat jedoch ein extra Glaselement (ED steht für extra low dispersion) für eine besonders gute optische Bildqualität