Perspektive

Perspektive beschreibt in der Fotografie die Position der Kamera im Verhältnis zum Motiv. Sie definiert sich ausschließlich durch den Kamerastandpunkt und nicht durch die Brennweite.
Normalperspektive - München Hackerbrücke

Normalperspektive

Bei der Normalperspektive wird das Motiv aus der "normalen" Augenhöhe des Fotografen aufgenommen. Es entsteht ein Bild, wie der Betrachter es auch normalerweise sehen würde. Diese Perspektive eignet sich vor allem bei Reportagen, bei denen sich der Betrachter als stiller Beobachter fühlen soll.

Vogelperspektive - Essensplatte

Vogelperspektive

Liegt der Horizont im Bild deutlich über dem fotografierten Motiv spricht man von der Vogelperspektive. Die Kamera schaut also wie ein Vogel auf das Motiv herab.
Dabei wird die Kamera oftmals nach unten geneigt und es entsteht eine Schrägansicht, etwa von einer Skyline.
Ein seltener Fall der Vogelperspektive entsteht, wenn die Kamera senkrecht nach unten fotografiert, etwa aus einem Hubschrauber oder Heißluftballon heraus. So entstehen sehr zweidimensionale, fast grafische Aufnahmen mit verschiedenen Formen und Flächen.

Froschperspektive - Tulpen

Froschperspektive

Bei der Froschperspektive liegt der Horizont deutlich unter dem fotografierten Motiv. Bei stark nach oben geneigter Kamera entstehen unweigerlich stürzende Linien.

Fisheye - 12mm

Fisheye

Ist ein Ultraweitwinkel-Objektiv (8-14 Millimetern) nicht verzeichnungsfrei korrigiert kommt es zu extrem stürzenden Linien und runden Verzerrungen im Bild. Dabei spricht man vom sogenannten Fish-Eye Effekt. Je stärker die Kamera dabei nach oben und unten geneigt ist, desto stärker tritt auch dieser Effekt auf.