Warm-Kalt-Kontrast

Durch den bewussten Einsatz von kalten und warmen Farben lässt sich der Raumeindruck eines Bildes beeinflussen.
Kalt-Warm-Kontrast - Tulpen vor blauem Himmel

Objekte mit einem warmen Farbton empfindet der Betrachter vordergründig, während in kalten Farbtönen gehaltene Objekte eher in den Hintergrund rücken.

Die Besonderheit dabei ist, dass warm und kalt Adjektive aus der Thermik sind und nicht als visuelle Eindrücke festgemacht werden können. Stellt man einen warmen Farbton einem kalten Farbton gegenüber, fällt die Zuordnung von warm und kalt nicht schwer. Kontrastiert man hingegen zwei kalte Farbtöne zueinander, kann der eine Farbton durchaus wieder die Wirkung warm erhalten. 

Des Weiteren sind diese Kalt-Warm-Empfindungen von der Sättigung und Helligkeit der jeweiligen Farbtöne abhängig. Dunkle. gesättigte Farben werden eher als warm, helle ungesättigte Farben eher als kalt empfunden.